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            <title>MV zur LDK: Alles</title>
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                        <title>A2: Änderungsantrag zum Leitantrag des Landesvorstands &quot;Für eine Welt voller Leben - Naturschutz und Klimaschutz gerecht werden&quot;</title>
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                        <author>Peter Pütz (KV Bielefeld)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Originalabschnitt im Leitantrag des Landesvorstands (</em><a href="https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/fur-eine-welt-voller-leben-naturschutz-und-klimaschutz-gerecht-werde-25803">https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/fur-eine-welt-voller-leben-naturschutz-und-klimaschutz-gerecht-werde-25803</a>)<em> lautet: </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Meilenstein für den Naturschutz ist die <strong>geplante Wiedereinführung des<br>
5-Hektar-Grundsatzes zur Begrenzung und Reduzierung des Flächenverbrauchs.</strong><br>
Flächen sind aber so entscheidend für die Artenvielfalt, dass wir den<br>
Flächenverbrauch schrittweise auf Null zurückführen müssen. Stattdessen<br>
wollen wir bereits versiegelte Flächen besser entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ich schlage nach Rücksprache mit drei anderen KV-Mitgliedern statt des obigen Texts folgenden Text vor:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein erster Schritt für den Naturschutz ist die geplante Wiedereinführung des 5-Hektar-Grundsatzes zur Begrenzung und Reduzierung des Flächenverbrauchs. Wir setzen uns zusätzlich für die Einführung eines Handels mit Flächenzertifikaten ein, der für den Flächenverbrauch eine bindende Obergrenze von anfangs 5 Hektar täglich festlegt, welche dann jährlich gesenkt wird. Denn Flächen sind so entscheidend für die Artenvielfalt, dass wir den Flächenverbrauch schnell auf Null zurückführen müssen. Stattdessen wollen wir bereits versiegelte Flächen besser entwickeln und uns für eine Entsiegelungsoffensive einsetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der 5-Hektar-Grundsatz ist gut, aber er ist alleine kein Instrument, um das Ziel auch zu erreichen, wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat – das 5-Hektar-Ziel wurde in den letzten 25 Jahren stets verfehlt – auch in den Jahren, als der Grundsatz galt (<a href="https://umweltindikatoren.nrw.de/abfall-boden-wasser/flaechenverbrauch">https://umweltindikatoren.nrw.de/abfall-boden-wasser/flaechenverbrauch</a>). Ein Handel mit Flächenzertifikaten ist ein ökonomisch und ökologisch effizientes Instrument, das das gesteckte Ziel erreicht und den Flächenverbrauch schnell senken kann (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/flaechenzertifikatehandel-flaechenverbauchsziele">https://www.umweltbundesamt.de/themen/flaechenzertifikatehandel-flaechenverbauchsziele</a>, <a href="https://www.ufz.de/index.php?de=43302">https://www.ufz.de/index.php?de=43302</a>). Auch die Volksinitiative Artenvielfalt, die wir als Partei unterstützt haben, hat ein verbindliches Instrument gefordert, dass das Flächenziel sicherstellt (<a href="https://artenvielfalt-nrw.de/forderungen/">https://artenvielfalt-nrw.de/forderungen/</a>) - das brauchen wir auch, wenn wir es mit Artenvielfalt und auch dem Klimaschutz ernst meinen. Im Koalitionsvertrag haben wir uns auf die Prüfung dieses Instruments verständigt. Es wurde bereits ausführlich vom Umweltbundesamt und anderen geprüft, wir sollten uns dafür einsetzen, dass es eingeführt wird. Zudem sollten wir uns als Partei weiterhin für die Entsiegelung von Flächen einsetzen – das steht zwar nicht explizit im Koalitionsvertrag, gehört aber zum Klima- und Artenschutz dazu und das haben wir in unserem Wahlprogramm versprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusatz:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Leider kann ich am Dienstag aus beruflichen Gründen nicht vor Ort sein, Daniela (Schäpers) wird netterweise den Antrag für mich einbringen. Falls im Vorhinein Fragen auftauchen, kontaktiert mich sehr gerne. Grüne Grüße, Peter.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 11 May 2023 16:29:58 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen BDK</title>
                        <link>https://mvmai2023.antragsgruen.de/mvmai2023/Antrag-auf-Einberufung-einer-ausserordentlichen-BDK-25536</link>
                        <author>Jonas Runge (KV Bielefeld)</author>
                        <guid>https://mvmai2023.antragsgruen.de/mvmai2023/Antrag-auf-Einberufung-einer-ausserordentlichen-BDK-25536</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Bielefeld von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt den Antrag des Kreisverbandes Cloppenburg zur dringlichen<br>
Einberufung einer Bundesversammlung nach § 14 Absatz 6 der Satzung des<br>
Bundesverbandes. Die Versammlung soll darüber debattieren und beschließen, unter<br>
welchen Bedingungen unsere Partei im Rahmen des geltenden Koalitionsvertrags in<br>
der Bundesregierung verbleibt und wo „rote Linien“ sind, die wir als<br>
Koalitionspartei in der Regierung nicht aufgeben und nicht verhandeln werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*Innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bitte euch um die Unterstützung des Antrags des KV Cloppenburg zur Einberufung eines Sonderparteitages. Die Begründung des Originalantrages habe ich euch hier rein kopiert. Ansonsten ist dies der Link zu dem Originalantrag: <a href="https://votum.antragsgruen.de/votum/motion/57432">https://votum.antragsgruen.de/votum/motion/57432</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ergebnisse der Sitzung des Koalitionsausschusses im März 2023 sowie die Diskussionen um verschiedene Sachthemen zeigen, dass wir uns in einer Koalition mit zwei Partnern befinden, deren politische Zielvorstellungen zum Teil weit von unseren entfernt liegen und die erkennbar danach streben, sich in Gegnerschaft zu uns Grünen zu profilieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach anderthalb Jahren „Fortschrittskoalition“ sehen wir die Notwendigkeit, uns innerhalb der Partei auszutauschen und zu vergewissern, ob die Mitwirkung der Grünen in dieser Koalition in der bisherigen Form zielführend ist oder neu bewertet werden muss. Wir halten eine breite Debatte für unverzichtbar und die Bundesversammlung für das dafür zuständige Gremium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In dieser Koalition erreichen wir unsere politischen Ziele nicht im erforderlichen Maß. Mit den bisherigen Beschlüssen, insbesondere zum Klimaschutz, können wir das Ziel, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu beschränken, erkennbar nicht erreichen. SPD und FDP haben offenbar beschlossen, uns vor allem als ihre jeweils stärkste Konkurrenz zu attackieren. Sie schieben uns die alleinige Verantwortung für den Klimaschutz zu, um uns dann mithilfe von Durchstechereien, Andeutung falscher Tatsachen und dreisten Lügen zu diskreditieren. Dabei wäre es nötig, dass alle Koalitionspartner gemeinsam daran arbeiten, die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen in der Bevölkerung zu erhöhen. Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche Jahrhundertaufgabe. Wir sind überzeugt, dass wir Grüne in einer Koalition, die sich nicht mit vereinten Kräften für den Klimaschutz einsetzt, nur Schaden nehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist richtig, dass die Menschen beim Klimaschutz mitgenommen werden müssen. Das darf aber nicht bedeuten, Klimaschutzmaßnahmen aufzugeben oder gar nicht erst auf den Weg zu bringen. &quot;Die Menschen mitnehmen&quot; muss bedeuten, dass Klimamaßnahmen sozial abgefedert und verständlich erklärt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir die nächsten zweieinhalb Jahre in einer Koalition verbleiben, in der wir für „grüne“ Themen kaum etwas bewegen können, werden viele bisherige Grünen-Wähler*innen bei kommenden Wahlen keinen Grund mehr sehen, uns ihre Stimmen zu geben. Dadurch wird es schwer, in absehbarer Zeit noch einmal in einer Bundesregierung effektiv grüne Politik umsetzen zu können. Auch sind wir überzeugt, dass es nicht reicht, jeweils auf die Koalitionspartner zu zeigen. Wir müssen zwar benennen, warum wir unsere Ziele nicht ausreichend verwirklichen können. Aber stets zu betonen, dass wir gerne mehr erreichen würden, unsere Koalitionspartner aber nicht mitziehen, wird auf Dauer nicht funktionieren und uns schwächen. Die Menschen werden sich dann fragen, warum wir die Regierung eigentlich noch stützen. So kann der fatale Eindruck entstehen, dass Grüne an der Macht kleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daraus ziehen wir den folgenden Schluss: Die Arbeitsweise der Ampel muss sich dringend ändern oder wir müssen sie verlassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist nicht unser primäres Ziel, aus der Bundesregierung auszutreten. Stattdessen möchten wir unseren Bundesvorstand und die Bundestagsfraktion für künftige Verhandlungen in der Koalition stärken. Dazu ist es notwendig, dass wir als Parteibasis grüne Kernthemen des Koalitionsvertrags als „rote Linien&quot; definieren, die mit uns nicht verhandelbar sind. Wir wollen nicht nur das grüne Feigenblatt in einer Regierung sein, die erkennbar viel zu wenig für den Klimaschutz leistet. Das unwürdige Gezerre um die Laufzeitverlängerung der Atomkraft und die Entscheidungen zum Braunkohletagebau (Lützerath) haben uns an der Basis bereits viel Sympathie, Vertrauen und Unterstützung gekostet. Mit den Ergebnissen aus dem Koalitionsausschuss machen wir uns als Grüne weiter unglaubwürdig. Die Möglichkeit, eine Koalition zu verlassen, in der wir nicht genug erreichen können, muss eine Option sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Argument, ohne uns würde noch viel weniger beim Klimaschutz passieren, zieht nicht, da auch mit uns in der Regierung zu wenig passiert. Es kann nicht sein, dass unsere Mitglieder im Koalitionsausschuss ein Papier mit verabschieden, von dem sie selbst hinterher sagen, dass sein Inhalt nicht reicht, um die Klimaziele zu erreichen. Wir erwarten von unserer Parteispitze, dass sie einen solchen Beschluss nicht mitträgt. Wenn sie dazu nicht die Stärke hat, müssen wir ihr als Parteibasis diese Stärke verleihen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Uns ist bewusst, dass man in einer Koalition Kompromisse schließen muss. Diese müssen aber ausgewogen zwischen den Koalitionspartnern sein. Diese Ausgewogenheit vermissen wir seit längerem schmerzlich. Das Verwässern der Sektorenziele entlässt Teile der Bundesregierung aus der Verantwortung, stärkere Anstrengungen zu unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es kann nicht sein, dass der Koalitionsvertrag offenbar nur für uns gilt. So wird von unserer Bundesebene argumentiert, die Änderung der Sektorenziele sei bereits in diesem vereinbart. Gleichzeitig bleiben grüne Anliegen wie die Finanzierung der Kindergrundsicherung, die ebenfalls im Koalitionsvertrag verankert ist, weiter ungeklärt. Es wird deutlich, dass verschiedene Vereinbarungen im Koalitionsvertrag sprachliche Unschärfen enthalten, die interpretationsfähig sind und daher zu schwer überbrückbaren Konflikten führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir Grüne haben in der Ampelkoalition für uns schwierige Entscheidungen mitgetragen, weil sie notwendig waren: LNG-Terminals, Waffenlieferungen, det Import von Erdgas aus Katar und Fracking-Gas. Auch die fragwürdige Laufzeit-Verlängerung der letzten drei AKW um dreieinhalb Monate haben wir akzeptiert, obwohl das Kanzler-Machtwort im vergangenen Herbst die grüne Position schwächte. Ganz aktuell stellt die FDP den Atomausstieg erneut in Frage – wieder einmal. Bei der Abschwächung des Klimaschutzgesetzes und dem beschleunigten Ausbau von Autobahnen gibt es diese Entscheidungsnotwendigkeit nicht, weshalb aus unserer Sicht „rote Linien“ überschritten wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der unübersehbare Unmut in weiten Teilen der Partei macht es aus unserer Sicht erforderlich, sich einer gleichermaßen solidarischen wie kritischen Debatte über Ziele, Inhalte und Möglichkeiten grüner Politik innerhalb einer Ampel-Koalition zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen mit klaren &quot;roten Linien&quot; unsere Parteispitze und die Bundestagsfraktion bei der Umsetzung des Koalitionsvertrags und bei Nachverhandlungen zum Koalitionsausschuss-Papier stärken.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 May 2023 21:56:33 +0200</pubDate>
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